Weidfraus Tod

– Ein Gröbmingkrimi

Ist die Gröbminger Steuerberaterin und passionierte Jägerin Silvia Gattermann einem Raubmord zum Opfer gefallen? Kriminalkommissar Schrempf hat schon bald seine Zweifel und will der Version des Gatten, der erste Ehemann seiner Frau, ein Ägypter, hätte die Tat begangen, keinen rechten Glauben schenken. Auch erscheint ein Fichtendreispross, welcher der Toten offenbar als ‚Bruch‘ in den Mund gesteckt wurde, als rätselhaft. Da deuten Ungereimtheiten im Jagdverein schon eher darauf hin, dass Frau Gattermann, die vor wenigen Tagen Schwarzgeschäfte des Jagdaufsehers aufdecken wollte, beseitigt wurde. Auch der Obmann des Jagdvereins und sein ihm ergebener Generalsekretär geraten ebenso in Verdacht wie der Ehegatte, dessen Freundin sich plötzlich in die Ermittlungen einmischt. Als der Jagdaufseher Selbstmord verübt und zwei Kinder das abhanden gekommene Mobiltelefon der Ermordeten finden, beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen, in welchen – bedingt durch Frau Gattermanns turbulente Vergangenheit – auch ihr Bruder im fernen Kärnten ins Zwielicht gerät. Doch Schrempf und seine kluge Assistentin Helga lassen sich nicht täuschen und setzen nach dem Begräbnis erfolgreich alles auf eine Karte.

Michael Stradal

Michael Stradal wurde am 8. März 1942 in Wien geboren, besuchte das Gymnasium und die Handelsakademie in Krems/Donau und begann nach Beendigung des Militärdienstes das Betriebswirtschaftsstudium an der Hochschule für Welthandel und ein Orgelstudium am Konservatorium der Stadt Wien. 1967, nach der Graduierung zum Diplomkaufmann, begann er seine berufliche Tätigkeit in einer Steuerberatungskanzlei, wechselte später in mehrere Unternehmen der Privatindustrie, wo er in verschiedenen leitenden Positionen im Rechnungs- Prüfungs- und EDV-Wesen bis zu seiner Pensionierung erfolgreich tätig war.
Seine Liebe zur Literatur wurde schon sehr früh durch seinen Onkel, den bekannten Schriftsteller Otto Stradal, geweckt und er verfasste ab den späten 80iger Jahren zunächst zahlreiche Kriminalroman ähnliche Musikernovellen. Daneben entstanden teils humorvolle, teils skurrile Kurzgeschichten, ehe sich ganz dem Kriminalroman verschrieb. 2016 wurde „JEM – Tod am Altar“ mit einem namhaften Preis in der Schweiz ausgezeichnet.
Seine besondere Liebe gilt den ‚Gänsehautgeschichten‘, welche weder dem Genre ‚Grusel‘ noch ‚Fantasie‘ oder ‚Mystery‘ zuzurechnen sind und in denen er seiner überbordenden Fantasie gerne freien Lauf lässt.
Michael Stradal war mehrere Jahre als Präsidiumsmitglied im Österreichischen Schriftstellerverband tätig, in PEN-Club Mitglied und gehört zahlreichen anderen Literaturvereinigungen an.
Wenn er nicht gerade schreibt, liest oder musiziert, widmet er sich seiner Familie, dem Wandern, dem Tennisspiel und dem Haus in seiner Zweitheimat Gröbming/Stmk