Worauf sollte man beim Vorlesen achten?

Gestern, war erster österreichischer Vorlesetag und da möchten wir auf unsere Bücherei in GRÖBMING hinweisen, die vor einem Jahr in den neuen Räumlichkeiten in der Nähe des KINOS eröffnet wurde.

Wichtig für unsere Jüngsten ist das Vorlesen und dafür haben wir einige Punkte zusammengefasst.

Jeder, der lesen kann, kann Kindern vorlesen. Mit diesen einfach umzusetzenden Tipps werden die Lesezeiten für Ihr Kind zu einem wunderschönen und gemütlichen Ritual.

  1. Die richtige Atmosphäre: Nehmen Sie sich Zeit und sorgen Sie für Ruhe, wenn Sie Ihren Kindern vorlesen. Kuscheln Sie sich gemeinsam mit Kissen auf die Couch oder aufs Bett und sorgen Sie so für eine entspannte Leseatmosphäre.
  2. Auf die Wünsche des Kindes eingehen: Sobald es dazu in der Lage ist, sollte Ihr Kind sich das Buch selbst aussuchen oder zumindest mitentscheiden, was vorgelesen wird. Viele Kinder möchten immer das gleiche Buch lesen, geben Sie dem Wunsch ruhig nach, auch wenn es für Sie – zugegeben – etwas langweilig werden kann.
  3. Lebhaft vorlesen: Spielen Sie mit Ihrer Stimme und geben Sie den Figuren unterschiedliche Stimmen. Das macht nicht nur Spaß, sondern begeistert kleine Leser und macht die Geschichte lebhafter.
  4. Feste Vorlesezeiten: Kinder lieben Rituale. Führen Sie feste Vorlesezeiten ein. Am besten ist nach dem Mittag oder abends, wenn die Kinder Ruhe brauchen.
  5. Interaktiv vorlesen: Gehen Sie auf Fragen und Anmerkungen Ihrer Kinder ein und unterbrechen Sie die Geschichte bei Bedarf.
  6. Ein bisschen Grusel ist okay: Die meisten Märchen sind erschreckend grausam, doch Kinder können meist gut zwischen der Fantasiewelt in den Büchern und der realen Welt unterscheiden. Trotzdem sollten Sie Ihr Kind im Auge behalten. Ist es ein ängstlicher Typ, der nachts Alpträume bekommt, sollten Sie besser zunächst einmal auf „Bambi“ oder „Hänsel und Gretel“ verzichten.
  7. An digitale Medien heranführen: Auch wenn Bücher natürlich immer noch das beliebteste Medium zum Vorlesen sind, haben digitale Medien auch ihren Reiz, besonders für Eltern, die selbst Technik begeistert, aber keine Leseratten sind.